Montag, 20. Juli 2015

Tag 3: Baja bis Lug (Bilje)

Baja bis Lug (Bilje):

Diesmal gab's im Hotel kein Frühstück,, also starteten wir um 7 Uhr Richtung Innenstadt von Baja und setzten uns zum Bäcker. Ein leckeres Vollkornweckerl mit Butter, guten Kaffee, zum Abschluss einen Becher Joghurt und ein Glas Mineralwasser. Der Rest der 1 1/2 l - Flasche (für jede von uns) wurde umgefüllt und mitgenommen.


Um 8 Uhr waren wir auf der Piste.

Ein kleiner Umweg bei der Ausfahrt aus Baja, dann ging es erst einmal auf einem Sanddammweg einen Nebenarm der Donau entlang:



Aber dann hatten wir Glück und konnten uns über einen asphaltierten Dammweg freuen. Aus war's für heute mit Schotterpisten, Schlaglöchern, Furchen und ähnlichen Hindernissen. Nach ca. 19 km erreichten wir die Donau und fuhren sie zuerst das linke Ufer entlang. Sehen konnten wir sie allerdings nicht immer.



Bei Ujmohacs/Mohacs nahmen wir die Fähre zum anderen UferAb jetzt war es aus mit Donaunähe. In Udvar gab's einen Becher Kaffee (die Kaffeesucht schlug bei uns beiden zu!) im idyllischen Ambiente einer Tankstelle:


Während wir so unseren Abwaschkaffee genossen, kamen wieder zwei Franzosen vorbei, die mit Tandem unterwegs waren - von Constanta zum Atlantik! Gestartet sind sie am 8. Juli und hatten vor, am 15. August den Atlantik zu erreichen. Ein sehr ambitioniertes Vorhaben! Ich war beeindruckt.
 
Nach unserem Kaffee passierten wir die Grenze - Byebye Ungarn / willkommen in Kroatien!


Von der Donau waren wir hier weit entfernt. Wir mussten Naturschutzgebiete entlang der Donau großräumig umfahren. Aber immerhin waren wir auf sehr gut asphaltierten, kaum befahrenen Straßen unterwegs. Zwischen Draz und Batina erwischte uns eine Steigung am linken Fuß. Ufff .... mussten wir uns abstrampeln, bis wir den  höchsten Punkt erreicht hatten. War sicher noch nicht annähernd so hügelig wie die rumänischen Donauabschnitte, aber einen kleinen Vorgeschmack bekamen wir bereits.


Mein Puls ging auf165 rauf (ich hab einen Ruhepuls von 49)!

Um 17 Uhr 10 waren wir früher als erwartet in Lug vor unserem Hotel. Ein Traum von einem Hotel! Komfortabel, großzügiges Platzangebot im Zimmer, sehr sauberes großes Badezimmer, funktionierendes WLAN. Ein Hotel vom feinsten!

Uns ging es heute beiden supergut, muss ich sagen! Haben wir uns an die Hitze gewöhnt? Oder lag es an einer besseren Taktik? Mehr getrunken, vor allem Mineralwasser statt dem chlorhaltigen Leitungswasser von gestern? Lag es an den 5 Bananen, die ich gegessen habe? Haben wir zum richtigen Zeitpunkt Pausen eingelegt?

Gesamtstrecke 95,49 km
Zeit in Bewegung 4 h 57'
Gesamtzeit 10 h 00'
max. Temperatur 42 °C (laut Yahoo-Wetter auf unserer Strecke zwischen 36 und 37 °C)

5 Kommentare:

  1. Ihr Zwei seid sehr tapfer! Passt weiterhin gut auf Euch auf! Liebe Grüße! Klaus

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  2. Hut ab vor euch zweien - tolle Leistung!
    Nächstes mal Wüstenquerung? Temperaturen seid's ja jetzt schon gewöhnt.
    Drücke euch die Daumen und trinke einen Schluck auf euer Wohl!
    gLG
    Klaus (der Andere Klaus M.)

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    1. Danke für deinen aufbauenden und motivierenden Kommentar. Ich grübel gerade, wer ist denn Klaus der andere? Klaus M. kenn ich nur einen: ehemaliger Tauchschüler. Hab ich richtig getippt? Oder lieg ich doch verkehrt?
      LG
      Gaby

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  3. Na hoffe du kennst mich doch noch, bin der mit der Ingrid "do you remember...?"
    Nachdem du deine Reiseapotheke ja stark dezimiert hast (wieviel Gramm waren es?) musst du vermehrt auf deine Gesundheit achten und z.B. ein Mitternachtsgulasch zu dir nehmen zusätzlich zu euren "kulinarischen Genüssen vom Lidl" wenn du zu solch später Stunde noch blog'st.
    Nach so einen Tag würde ich innerhalb von Minuten ins Tal der Träume abstürzen.
    LG
    Klaus

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    1. Aaaaaah natürlich kenne ich dich! Mitternachtsgulasch wäre nicht schlecht gewesen :-)

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